CULTURED.DE // Regie // Allein zu Zweit
Der Lieblingsfilm des Produzenten Eglhofer. Das Wochenende über das Team rackern lassen, Montag den Scheiss zusammenklatschen und Dienstag früh ist ein Film fertig. Billige Produktionen maximieren den Gewinn. Das Ergebnis ist dreieinhalb Minuten lang und hat eine schwachsinnige Handlung:
In einem kleinen Dorf in Österreich — durch einen großen Fluß von jeglicher Zivilisation getrennt — vermehren sich dessen Bewohner, indem sie sich mit ihren Geschwistern paaren. Fiktion vermischt sich hier mit Realität. Oder umgekehrt?
Produzenten Eglhofer ist das egal, er schreit nur: “Das nächste Mal will ich einen 90minüter, Ihr faulen Schweine!“
Doch der Film hatte für das Syndikat schwerwiegende Folgen: Um weitere Enthüllungen zu verhindern, verkaufte der Bayerische Verfassungsschutz das komplette Syndikat der Kardinäle für einen Dumping Preis noch im selbigen Jahr (2003) nach Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Die geizigen Schwaben versprachen sich eine hohe Rendite. Sie wußten nicht, daß Ihnen diese Mogelpackung noch teuer zu stehen kommt.
Keine Ménage à Trois, dafür eine beidseitige Hirnlappenverwachsung in:
Allein zu zweit.